Nach neuesten Studien gibt es allerdings keinen Zusammenhang zwischen Flaschenkindern und einem erhöhten Allergiepotential. Wenn eine Mutter, aus welchen Gründen auch immer, nicht stillen kann oder will, ist das in Ordnung, denn eine Mutter, die zufrieden ist und die Flasche gibt, ist besser als eine unzufriedene stillende Mutter. Die Vorteile beim Fläschchen sind auch klar. Der Partner oder eine andere Person kann auch mal das Füttern übernehmen, wenn es nötig sein sollte.
Wenn ein Kind allergiegefährdet ist, dann sollte man eine hypoallergene Anfangsnahrung wählen, wie z.B. Hipp Pre HA. Dort sind die Eiweißbausteine so aufgespaltet, dass sie nicht mehr allergen wirken können. Es gibt dann folgemilch, die mit Stärke angereichert ist für einen höheren Sättigungsgrad. Meist ist das aber gar nicht nötig, denn das sind im Prinzip nur „leere“ Kalorien.
Man kann Fläschchen auch schon vorbereiten und im Kühlschrank maximal 12 Stunden aufbewahren. Wenn sie mal gewärmt wurde sollte sie innerhalb 2 Stunden verbraucht werden, ansonsten sollte die Milch lieber weg geschüttet werden, da sich schnell unerwünschte Keime bilden können, die dem kindlichen, noch nicht so gut entwickelten Verdauungssystem, schaden können. Das gilt auch für abgepumpte Muttermilch. Die Fläschchen sollten nach Gebrauch mit Spülmittel abgewaschen und gut ausgespült werden. Zusätzlich sollten die Flaschen sterilisiert werden, d.h. ausgekocht werden, bzw. in der Mikrowelle mit einem geeigneten Gerät sterilisiert werden. In der Mikrowelle geht das schnell und spart somit Zeit und Strom.
Es gibt Sauger für Flaschen in verschiedenen Größen, je nach Alter und Größe des Mundes. Man muss auch darauf achten, dass man die richtige Lochgröße wählt: M für Milch und S für Tee, Wasser und Saft. Dann gibt es auch noch die richtigen Sauger für Trinkbreie, die haben eine größere Öffnung. Zu empfehlen sind NUK Sauger mit dem Air System, die verhindern ein Schlucken von Luft, das wiederum zu Blähungen und Bauchschmerzen führen kann.
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